Starke Zeiten beim Nordahl Grieg Lauf in Kleinmachnow

Zum Jubiläumslauf in Kleinmachnow gab es ideales Laufwetter mit viel Sonnenschein. So kamen mehr als 200 LäuferInnen zum zehnten Nordahl Grieg Gedenklauf des KLC in Kleinmachnow, dem achten Wertungslauf im AOK Mittelmarkcup. Es waren wieder mehr Schüler als Erwachsene angemeldet, was auch an den sportlich aktiven Grundschulen Kleinmachnows liegt. Viele Schüler testen hier ihre Form für den Minimarathon in Berlin. Der Schülerlauf wurde fünf Minuten nach den Erwachsenen gestartet, das ergab die für die SchülerInnen motivierende Situation, dass man auf der Strecke viele Erwachsene überholen konnte. Für die jüngeren Geschwister gibt es den Bambinilauf, der in einer Runde von 600 Metern einmal um das Schulgelände der Maxim Gorki Schule führt.

Auch bei Berliner Läufern ist der Lauf bekannt, es kommen immer einige in den Süden der Hauptstadt. Unter ihnen war Niels Bubel von den Laufpartnern. Er setzte sich von Beginn an von allen anderen Läufern ab, nur begleitet vom Führungsfahrrad. Dafür dass es ihm nicht langweilig wurde, sorgten die Überrundungen auf der Strecke, es waren drei Runden zu absolvieren. Am Ende hatte er mehr als vier Minuten Vorsprung, seine Zeit waren hervorragende 35:18 Minuten für 10,5 km. Auf den Plätzen folgten Martin Hachmann, Thomas Strupat und dann Jan Erik Sander als schnellster Jugendlicher. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich wie im Vorjahr die 17-Jährige Leandra Lorenz vom RSV Eintracht in 41:48 vor Dorina Schmidt und Katja Riedmann. Leandra ist erst vor kurzem wieder ins Training eingestiegen, im August holte sie Bronze über 1500m Hindernis der U18 bei der Deutschen Jugendmeisterschaft. Im Lauf über 3,5 km waren zwei Jugendliche des OSC Potsdam siegreich. Maximilian Wollnik absovierte die 3,5 km in sehr starken 13:48 Minuten, Sophia Schönherr benötigte 15:08 Minuten. Noch vor der 16-Jährigen Sophia liefen Julian Herrmann vor Wigurd Wildgrube (beide 11 Jahre) und nur wenige Sekunden nach ihr die 12-Jährige Hannah Schleicher (alle RSV Eintracht) ins Ziel.

Zieleinlauf mit der ganzen Familie

Ebenfalls gute Leistungen zeigten Till Osthaus, Florian Kuphal und Philip Cierpinski, sowie Anne Wolf und Clara Kruse. Bei den Schülern ist in der Gesamtwertung beim AOK Mittelmarkcup die Entscheidung schon gefallen. Für Tara Griebert vom PSV Berlin und Florian Kuphal vom PLC bei den Schülern ist der Parforceheide Crosslauf ein Schaulaufen vor der Siegerehrung, denn sie können nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden. Auch der zweite Platz ist schon fest an Maja Martens (RSV Eintracht) und Philip Cierpinski (VFL Brandenburg) vergeben. Der Führende bei den Männern, Björn Schwarz wurde in Kleinmachnow von seinem privaten Fanclub beim Zieleinlauf begleitet. Auf dem Bild folgt die Siegerin des Laufes, in der Gesamtwertung ist ihm Dennis Heberer dicht auf den Fersen. Bei den Frauen hat Anke Schülke
beste Chancen auf den Sieg im AOK Mittelmarkcup, bei der männlichen Jugend kann Nicolas Albl maximal mit Jan-Erik Sander gleichziehen. Als Gesamtsieger ihrer Altersklasse stehen zwei Läufe vor Ende der Laufserie schon Paula Cierpinski bei der weiblichen Jugend und Annett Pagel und Frank Kelch bei Frauen und Männern ab 50 fest. Die Männer ab 50 sind wieder die engagiertesten Cupläufer. Frank Kelch, Carsten Hahn, Rolf Wilkenhöner, Dirk Dobrowald, Torsten Martens, Jörg Dölling und Jens-Uwe Barner haben alle schon mindestens sechs der acht Läufe absolviert.

Die Leichtathleten des RSV Eintracht 1949 freuen sich darauf, die Läufer beim Parforceheide Crosslauf am 9. Oktober auf dem Vereinsgelände zum nächsten Lauf, der Finallauf der SchülerInnen ist, zu
begrüßen. Die Anmeldung zum Parforceheide Crosslauf ist unter www.sachselauf.de möglich. Zum letzten Lauf, dem Teltowkanal Halbmarathon gibt es Informationen unter www.vgs-kiebitz.de. Dort
findet die Siegerehrung für die älteren Läufer beim größten Laufevent der Region statt.