Ruhe nach dem Sturm in Lüdersdorf - Albert Wuthe Gedenklauf

Einen guten Lauf hatten die Damen beim Albert Wuthe Gedenklauf; Foto: A.Bauer

Am 24. Juni war der Albert Wuthe Gedenklauf in Lüdersdorf,

einem Ortsteil von Trebbin, erstmals Bestandteil des diesjährigen AOK Mittelmarkcup. Bei den Sturmwarnungen für Donnerstag und Freitag wurde es den Laufinteressenten und natürlich den Veranstaltern des Albert Wuthe Gedenklaufes schon etwas bange, ob die Premiere des Laufs eventuell sprichwörtlich ins Wasser fällt. Der Sturm kam, hatte aber keine gravierenden Folgen - die Landwirte waren über das frische Wasser froh - und brachte willkommene Abkühlung der Temperaturen. Für den Fall, dass die Wolken aufreißen und es wieder heiß wird, waren drei Wasserstellen vorhanden, die Läufer wurden also unterwegs bestens versorgt und konnten die Strecke, die lange durch Wald führt, genießen. Dass alle dennoch kräftig ins Schwitzen kamen, gehört bei einem Lauf im Juni dazu; die nötige Erfrischung gab es dann nach dem Zieleinlauf. Die Läufer waren zufrieden und der Veranstalter freute sich über die rege Beteiligung. Es war eine gelungene Premiere im AOK Mittelmarkcup.

Starke Leistungen bei den Frauen

Bei den zuerst gestarteten Erwachsenen bildete sich hinter den schnellen Männern gleich eine Gruppe mit schnellen Frauen. Wie stark ihre Leistung war, lässt sich daran ablesen, dass über 10 km fünf Frauen unter den ersten 13 im Ziel waren. Zudem war sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Gruppe der Läufer ab 40 vorne stark vertreten, die erfahrenen Läufer kamen also hervorragend mit den Bedingungen zurecht. Schnellste Frauen waren Birgit Unterberger und Marita Wahl, danach folgten Sylvia Schierz, Damaris Gericke und die Jugendliche Mathilda Mai. Bei den Männern konnte sich Robert Franke gegen den Jugendlichen Lucas Prill und Frank Kelch durchsetzen. Auf der langen Strecke von 15 km gab es eine hervorragende Leistung des Siegers. Daniel Schröder siegte in 55:13 Minuten und hatte mehr als vier Minuten Vorsprung vor Ralf Trebuth und Arne Weidmann. Schnellste Frau war Anke Schülke vor Andrea Thamm. Im Schülerlauf über 4,3 km siegte Emanuel Schmücker vor Moritz Wenzel und Maximilian Scholz und bei den Mädchen Angelina Zengeler vor Laura Benkenstein und Thea Lengfeld. Für die jüngsten Sportler wurde 600m angeboten, hier waren Julius Kasdorf und Jill Ehresmann vorne.

Wie sehen die Wertungen für den AOK Mittelmarkcup aus?

In der Wertung für den AOK Mittelmarkcup gehen Robert Franke und Damaris Gericke (beide PLC) als Führende der Männer/Frauen in die Sommerpause. Robert hat wie der Zweitplatzierte Thomas Heinze alle sechs Läufe im AOK Mittelmarkcup bestritten. Bei den SportlerInnen ab 50 zeigen sich Läufer aus dem Süden sehr stark. Frank Kelch aus Luckenwalde strebt die Titelverteidigung an, Annett Pagel aus Brück ebenso, doch die besten Aussichten hat Sylvia Schierz aus Jüterbog mit schon vier Siegen. Bei der Jugend sind zwei SportlerInnen des RSV Eintracht 1949 in Führung : Jan-Erik Sander und Yessica Bollin. Florian Kuphal vom OSC Potsdam steht schon fast sicher als erneuter Sieger bei den Schülern fest. Bei den Schülerinnen führt Loriann Heinze aus Borkheide vor der Titelverteidigerin Tara Griebert vom PSV Berlin.

Der AOK Mittelmarkcup wünscht allen Sportlern einen sonnigen Sommer mit vielen schönen Laufkilometern. Nach den Ferien geht es mit den Läufen in Rehbrücke, Stahnsdorf und Kleinmachnow weiter. Informationen gibt es unter www.mittelmarkcup.de.

Text: Andreas Bauer