Zweiter Sieg für Dennis Heberer in Luckenwalde

Dennis Heberer knüpft an seinem Sieg von vergangener Woche an und gewinnt nun auch den zweiten Lauf der Luckenwalder Crosslaufserie über die lange Distanz. Nach 41:10 Minuten lief der 21-Jährige vom Potsdamer Verein Kimbia e.V. über die Ziellinie der 11,1 Kilometer-Strecke.

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Unsere BIG STEPPER

Hier möchten wir euch die sechs Teilnehmer - unsere BIG STEPPER - vorstellen. Sie erzählen von ihrem BIG STEP: Sechs Berliner und Brandenburger berichten seit Juni 2017 über ihre Schritte in ein gesünderes und aktiveres Leben. Bei ihrem BIG STEP werden sie von den Potsdamer Neuesten Nachrichten und von uns ein halbes Jahr lang begleitet - offen und ehrlich berichten die Sechs von ihren Beweggründen abzunehmen und berichten über ihre Fortschritte, Rückschläge, kleinen und großen Erfolge, Hemmnisse und Zweifel.

Maren Karth, 49, arbeitet als Sekratärin und lebt in Potsdam.

Maren Karth, 49, arbeitet als Sekratärin und lebt in Potsdam.

Ich bin mit meiner Lebensweise seit Längerem unglücklich. Bei einer hohen Arbeitsbelastung habe ich mich irgendwann daran gewöhnt, nach der Arbeit auf direktem Weg und ohne jegliche andere Aktivitäten nach Hause zu gehen. Häufig ernähre ich mich dann falsch, weil es schnell gehen muss. Ich schaffe es im Alltags-Stress einfach nicht allein, mich zu motivieren, um endlich etwas in meinem Leben zu ändern. Bis vor zwei Jahren war ich immer sehr fit, inzwischen roste ich ein. Ich brauche einen Neustart, will überflüssige Kilos verlieren und mit Big Step Spaß an einer Bewegungsform finden, die tatsächlich zu mir passt.

Angela Tenchio, 42, als Physiotherapeutin tätig und lebt in Potsdam.

Angela Tenchio, 42, als Physiotherapeutin tätig und lebt in Potsdam.

Ich hatte noch nie Idealgewicht, vielleicht Wohlfühlgewicht. Inzwischen ist mit 102 Kilo die Grenze echt überschritten! Ich bin Physiotherapeutin und so natürlich kein gutes Vorbild für meine Patienten. Ich bin schon sportlich, fahre seit sieben Jahren Ski – und fühle mich immer noch als Anfängerin. Ich bin nicht mehr so leistungsstark wie früher, als ich Crosslauf noch toll fand und in Sport immer eine Eins hatte. Ich brauche eine Gruppe, in der ich mich wohlfühle und die mich mitzieht und antreibt. Allein schaffe ich es nicht, sodass ich mich derzeit eher antriebslos fühle und keine Lust habe. Aber ich will mein Leben wieder in die richtige Richtung schieben.

Bettina Schmitz, 52, arbeitet als Angestellte und lebt Werder.

Bettina Schmitz, 52, arbeitet als Angestellte und lebt Werder.

Ich arbeite beim Land Berlin und schreibe bei Vernehmungen die Protokolle. Das sind häufig bis zu sechs Stunden hintereinander sitzend am Tisch. Das ist kein einfacher Job, mitunter auch mental schwierig. Das merke ich auch körperlich, nicht zuletzt durch Gewichtszunahme. Vor Kurzem war ich mit meinen Kollegen im Spreewald zum Klettern, Paddeln und Radfahren. Es war mir sehr unangenehm, so unfit zu sein. Ich kam halbtot nach Hause, aber motiviert, endlich was zu ändern. Und da kommt Big Step – genau richtig. Schön wäre, wenn beim nächsten Radausflug nicht ich, sondern meine Söhne sagen: Mama, wir brauchen mal ne Pause.

Kristin Schulze, 38, arbeitet im Online- Marketing und lebt in Berlin.

Kristin Schulze, 38, arbeitet im Online- Marketing und lebt in Berlin.

Früher war ich sportlich, bin viel Rennrad gefahren. Das hat durch den Job nachgelassen. Vor drei Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört und richtig fies zugenommen. Mich nervt mein Gewicht, bei jeder kleinsten Bewegung wird es mir bewusst. Dabei ich bin ich nicht unsportlich, ernähre mich gesund. Aber ich neige dazu undiszipliniert zu sein. Eine Dienstreise genügt, um mich aus dem Rhythmus zu bringen. Und ich brauche eine Gemeinschaft, die mich motiviert, in der ich mich mitteilen kann. Ich würde mich freuen, wenn ich wieder laufen kann, ohne dass mir sofort die Knie wehtun. Mit und durch Big Step 15 Kilo abzunehmen, wäre ein Traum.

Sabine Schräder, 49, lebt in Berlin und ist Hausfrau.

Sabine Schräder, 49, lebt in Berlin und ist Hausfrau.

Ich habe einen stressigen Alltag, drei Söhne. Mein Siebenjähriger ist behindert, was viel Stress, Termine und Sorgen mit sich bringt. Ich selbst stelle meine Bedürfnisse zurück. Ich fühle mich ausgesprochen unwohl in meiner Haut, bin unzufrieden, frustriert. Ich komme einfach nicht mehr in den „Sport und gesunde Ernährung“-Modus. Je mehr ich über das Abnehmen nachdenke, desto ungesünder ernähre ich mich. Ernährungsumstellung: Was ist das? Wie geht das? Ich möchte wach gerüttelt, wieder beweglicher werden und gesund bleiben. Und sehr gern würde ich nach 2008 und 2009 einen Halbmarathon laufen.

Yvonne Fischer, 39, arbeitet als Angestellte und lebt in Berlin.

Yvonne Fischer, 39, arbeitet als Angestellte und lebt in Berlin.

Ich arbeite im öffentlichen Dienst, habe in der Regel einen Zehn-Stunden-Tag im Büro. Stress und immer wieder Situationen in meinem Leben lassen mich vergessen, was ich über gesunde Ernährung weiß. Dann suggeriert mein Hirn, mein Herz, mein Bauch: „Hey, Essen ist toll und macht dich glücklich.“ Und dann wird es von allem zu viel. Dabei war ich auf gutem Weg, hatte 40 Kilo abgenommen und bin im vergangenen Jahr einen Marathon gelaufen. Inzwischen wiege ich wieder 82 Kilo und bewege mich zurück. Ich will mit Big Step alte Verhaltensmuster löschen und meinem Körper den notwendigen Neustart ermöglichen.


Nachschau

Feucht-fröhliche Begeisterung auf der Wiese am Fluss

Auch die zweite Auflage der AOK TEAM-Staffel Brandenburg in Brandenburg an der Havel geriet zu einem Lauf der Extreme. Nur war es diesmal im Gegensatz zu den sommerheißen Temperaturen des vergangenen Jahres extrem feucht und nass, glücklicherweise jedoch nicht kühl. Und so bewiesen die knapp 1.000 Läuferinnen und Läufer, dass einen Outdoor-Sportler so schnell nichts aus der Fassung bringt – im Gegenteil: Die witterungsbedingte Herausforderung sorgte dafür, dass die Teams noch enger zusammengeschweißt wurden. Sie trotzen Starkregenphasen und Wiesenpfützen, gaben alles für ihr Team, wobei Temperaturen von 20 (anfangs) bis 18 Grad (gegen Ende) für ideale Laufbedingungen aus physiologischer Sicht sorgten, was man von der Premieren-Veranstaltung 2016 ja nicht behaupten konnte.

Als Erste im Ziel war – wie im vergangenen Jahr – in überlegener Manier das Team "Gotorun powered by AOK" aus Potsdam mit Teamleiter Piet Könnicke mit einer Endzeit von 1:13:10 Stunden vor Polizei 3 (1:23:08) und ZF Brandenburg 2 (1:23:57). Das schnellste Frauen-Team stellte die AOK Nordost Teltow (1:27:52) auf Gesamtrang acht (!) vor den „4 Blondinen“ (1:28:07, Gesamtrang 9!). 240 Vierer-Staffeln hatten sich angemeldet.

Text: SCC Events
Film: Die Füsse Media GmbH

 

 


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