Potsdamer Schösserlauf soll klimaneutral werden

Der Potsdamer Schlösserlauf am 7. JUni 2015 erwartet erneut rund 4.000 Teilnehmer. Aber in diesem
Jahr laufen die Sportler auch ans Klimaziel, denn der beliebte Lauf in Potsdam wird
komplett klimaneutral. Das verspricht der regionale Energieanbieter und Sponsor
E.ON. Das Unternehmen wird alle anfallenden CO2-Emissionen ausgleichen und sorgt
zusammen mit dem Veranstalter für eine möglichst umweltfreundliche Durchführung.

 
 
3.300 Jahre ohne Waschmaschine: 177 Tonnen CO2 als erste Schätzung

Eigentlich ist Laufen eine sehr umweltverträgliche Sportart. Bei größeren Veranstaltungen
wird allerdings durch die An- und Abfahrten der Teilnehmer, Verpflegung und
Übernachtungen sowie der Müll- und Abfallentsorgung Energie verbraucht, was mit
dem Entstehen von Kohlenstoffdioxid verbunden ist. Eine erste Prognose für den diesjährigen
Schlösserlauf geht dabei von einer Menge von 177,07 Tonnen CO2 aus. Um
diese einzusparen, müsste ein Singlehaushalt 976 Jahre auf seinen Kühlschrank oder
3.309 Jahre auf die Waschmaschine verzichten.

„Für uns ist dieses Engagement eine sehr bewusste Entscheidung. Der sorgsame Umgang
mit Energie spielt für uns eine entscheidende Rolle“, sagt Gerta Gerdes, Regionaldirektorin
bei E.ON. „Auch in unserem Sportsponsoring möchten wir Akzente für
Umwelt- und Klimaschutz setzen.“ Das Unternehmen möchte zeigen, dass Klimaschutz
immer und überall möglich ist. „Selbst bei Sportarten, die per se klimafreundlich
sind, gibt es Einsparpotentiale, auf die wir aufmerksam machen möchten“, unterstreicht
Gerdes.

Auch das Veranstaltungsteam um Andreas Gerlach ist von der Initiative begeistert:
„Gerade Laufevents leben von der Kulisse und der Naturumgebung. Dies zu bewahren
ist uns wichtig. Von daher begrüßen wir die Initiative unseres Partners E.ON und leisten
natürlich auch unseren Beitrag für die umweltfreundliche Durchführung.“

Mit Reduktion und Kompensation zum Klimaziel

E.ON setzt bei seiner Initiative auf zwei Säulen: der Reduktion und Kompensation
von CO2. Um die Klimabelastung festzustellen, beauftragt E.ON die TÜV-zertifizierte
und anerkannte Klimaschutzagentur ARKTIK aus Hamburg. Die Kompensation wiederum
erfolgt durch ein Klimaschutzprojekt zur effizienten Trinkwasseraufbereitung
in Kenia (LifeStraw®). Rund 4,5 Millionen Menschen erhalten dadurch einfachen Zugang
zu sauberem Trinkwasser. CO2, das sonst beim Abkochen von Wasser entsteht,
wird nicht freigesetzt. Das Projekt verfügt dabei über den sogenannten Gold
Standard, der vom WWF mitentwickelt wurde. „Das entspricht den höchsten Anforderungen
an Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Das ist uns besonders wichtig“, ergänzt
Gerdes.

Kein Plastik und Tipps für eine klimafreundliche Anreise

Um die Umweltbelastung beim Schlösserlauf von Anfang an so gering wie möglich zu halten, werden alle
Teilnehmer im Vorfeld gebeten, in Fahrgemeinschaften, mit öffentlichen Verkehrsmitteln,
mit dem Fahrrad oder zu Fuß anzureisen. Außerdem erhalten sie Tipps zum Klimaschutz
für jeden Tag. Konsequenterweise wird E.ON Werbemittel aus Plastik hingegen
während der Laufveranstaltung am 7. Juni 2015 nicht verteilen.


Diese Website verwendet Cookies sowie Dienste Dritter, wie z.B. Google Analytics. Mit der weiteren Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. In dieser erfahren Sie zudem, wie Sie das Setzen einiger Cookies verhindern können.
Zur Datenschutzerklärung Ok