Auf der Zielgeraden

Viele der Herbstläufe haben ihren Reiz als Naturerlebnis. Einen letzten Citylauf indes gibt es am 7. Oktober.

Dann findet am Potsdamer Bassinplatz der letzte große Laufevent des Jahres 2018 in Potsdam statt. Beim 3. Intersport-Olympia-Lauf über fünf und zehn Kilometer, der in diesem Jahr erstmalig vom Potsdamer Stadtsportbund ausgerichtet wird, sind alle laufbegeisterten Potsdamer und natürlich Gäste eingeladen, die Innenstadt auf einem Rundkurs laufend zu erkunden. Start wird um 11 Uhr direkt an der Kirche St. Peter und Paul sein, wo auch die Zieleinläufe zu bejubeln sind. Bereits mehr als 400 Aktive ihre Startunterlagen angefordert. Voranmeldungen sind noch bis zum 1. Oktober online möglich. Für Kurzentschlossene besteht zudem die Möglichkeit, sich am Lauftag vor Ort von 8.30 bis 10.30 Uhr anzumelden. Wer Zeit und Geld sparen möchte, kann auch den morgigen Samstag im Intersport-Olympia-Geschäft in der Brandenburger Straße zur Anmeldung oder Abholung der Startunterlagen nutzen. Von 11 bis 16 Uhr organisiert der Stadtsportbund diesen Service. Zudem bietet Intersport-Olympia allen Angemeldeten einen Einkaufsrabatt an diesem Tag von 15 Prozent.

Abschluss der neuen Serie "AOK läuft Potsdam"

Für die treuesten „Dauerläufer“ bei den Potsdamer Events wird der Intersport-Olympia-Lauf doppelt spannend. Er ist das Finale der erstmalig ausgetragenen Serie „AOK läuft Potsdam“, zu der auch der rbb-Drittelmarathon und der Potsdamer Schlösser-Halbmarathon gehören. Die Sieger der Serie werden mit einem Pokal geehrt, aber auch für alle Teilnehmer an den drei Läufen, unabhängig von der gewählten Distanz oder der Platzierung, wird es ein Kribbeln geben, denn die AOK Nordost als Gesundheitspartner der Laufserie belohnt zehn von ihnen mit attraktiven Sachpreisen wie Wellnesswochenenden oder Einkaufsgutscheinen, die direkt nach dem Lauf auf der Bühne verlost werden. Ein Höhepunkt für die Vereine ist beim Intersport-Olympia-Lauf eine Teamwertung über fünf Kilometer, bei der die Zeiten von fünf Läuferinnen und Läufern in die Wertung kommen und Potsdams laufstärkster Verein gekürt wird. Für Kinder hat der Berliner Laufanbieter jk running wieder ein Mitmachprogramm über einen Kilometer organisiert und wird mit Tipps unterstützen.

Mit ihrer Teilnahme laufen die Athleten zudem für einen guten Zweck. Der Intersport-Olympia-Lauf ist einer von drei Läufen des Herbstes, bei dem jeweils ein Euro der Startgebühren an die Deutsche Parkinsonhilfe gespendet werden. Bereits am vergangenen Sonntag beteiligten sich beim Intersport-Olympia-Lauf in Steglitz mehr als 1000 Starter an diesem Charity-Gedanken. Beim Lauf in Potsdam wird unter anderem die gesamte Regionalliga-Mannschaft des SV Babelsberg 03 an den Start gehen und das Anliegen unterstützen. Und auch von den Startgebühren des Teltowkanal-Halbmarathons am 4. November wird ein Teil an die Parkinsonhilfe gehen.

Auch am Teltowkanal wird Parkinson thematisiert

Für viele Läufer beschließt der Lauf entlang des Teltowkanals die Laufsaison, bei dem neben den 21 Kilometern auch sieben oder 14 Kilometer oder auch in Staffeln gelaufen werden kann. Es ist zum einem noch einmal die sportliche Herausforderung, zum anderen die gesellige Atmosphäre des Laufevents, weshalb der Zuspruch in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist und nun eine maximale Teilnehmerzahl von 1500 Läufern festgelegt ist. Mehr gibt die schöne, aber teilweise auch enge Strecke links und rechts des Teltowkanals nicht her. Vor zwei Jahren gab es bei dem Lauf die Premiere der AOK-Heldenstaffeln, in der Menschen an den Start gehen, die sich in ihrem Leben ganz besonderen Herausforderungen stellen müssen. Auch in diesem Jahr werden wieder die Heldenstaffeln dabei sein und die Aufmerksamkeit auf das Thema „Parkinson“ lenken: In den Heldenstaffeln machen Personen mit, die von der Krankheit betroffen sind oder mit ihr zu tun haben – Patienten, Angehörige, aber auch Ärzte und Therapeuten. So werden Ärzte und Therapeuten der Parkinson-Klinik Beelitz und Betroffene der regionalen Parkinson-Selbsthilfegruppe dabei sein.

Zunehmend wollen auch Menschen in den AOK-Heldenstaffeln laufen, ohne dass sie einen unmittelbaren Bezug zu dem jeweiligen gesundheitlichen Thema haben – einfach um als Botschafter und Netzwerker auf das Anliegen der Heldenstaffeln aufmerksam zu machen. So wie die Berlinerin Heike Senger: „Ich engagiere mich gern und freue mich, wenn ich mit einem eigenen sportlichen Beitrag die Heldenstaffeln unterstützen kann.“

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